Zusammenarbeit mit Familien

Unsere FRÖBEL-Einrichtung Springfrosch ist ein Ort des sozialen Miteinanders und der Kommunikation. Daher legen wir viel Wert auf einen offenen Austausch, nicht nur mit den Kindern, sondern auch mit Ihnen als Eltern oder Familienmitglieder.

Zusammenarbeit mit Familien bedeutet für uns, mit Ihnen eine respekt- und vertrauensvolle Bildungs- und Erziehungspartnerschaft zu gestalten. Wir beziehen Sie in die Eingewöhnungsphase aktiv ein und führen regelmäßig individuelle Entwicklungsgespräche sowie Elternabende zu pädagogischen und organisatorischen Themen durch. Gern können Sie uns besuchen und am Alltag teilhaben oder an Bildungsangeboten mitwirken – sprechen Sie uns gerne an.

Als Bildungseinrichtung ist unser FRÖBEL-Kindergarten Springfrosch auch ein Begegnungsraum für Eltern und Familien. Durch gemeinsame Veranstaltungen wie Feste und Projekte unterstützen wir diesen Kontakt. Wir freuen uns auch, wenn Sie sich in unserem Elternbeirat aktiv einbringen.

FRÖBEL-Eltern-ABC

Das FRÖBEL-Eltern-ABC enthält alle wichtigen Informationen für den Besuch Ihres Kindes in einer FRÖBEL-Einrichtung - von A wie Allergien bis Z wie Zusammenarbeit mit Familien

FRÖBEL heißt alle Menschen willkommen. Jeder Mensch ist einzigartig und hat das Recht auf eine gleichberechtigte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Vielfalt begegnen wir mit Wertschätzung und Anerkennung. Dabei schließen wir jegliche Form der Diskriminierung aus. Es ist für uns bedeutend, in einen offenen Dialog mit allen Beteiligten zu gehen und uns für Antidiskriminierung stark zu machen.

Gerade in warmen Sommermonaten kommt häufig die Frage nach Bade- und Planschmöglichkeiten auf. Da dies Gefahren birgt, stellen unsere Einrichtungen keine Planschbecken, Pools oder Ähnliches auf dem Außengelände zur Verfügung. Gleichwohl heißt dies jedoch kein Verzicht auf Wasseraktivitäten: Es gibt Wasserspiele und Sprenger, die von jeder Einrichtung individuell genutzt werden können. Hierfür können entsprechende Badekleidung und Handtücher mitgebracht werden.

Grundausstattung

Zu einer Grundausstattung gehören alltagstaugliche, wetter- und saisongerechte Kleidung, eine Regenjacke und -hose sowie Gummistiefel. Außerdem sollte immer mindestens eine weitere Garnitur Wechselkleidung (Unterwäsche und Oberbekleidung) als Ersatz für Ihr Kind vorhanden sein. Ihr Kind sollte zudem Hausschuhe mit einer rutschfesten Sohle tragen.

Hinweise

Die Kleidungsstücke Ihres Kindes dürfen keine Kordeln enthalten, da sie Verletzungen verursachen können. Auch das Tragen von Halsketten ist ein Sicherheitsrisiko (Strangulationsgefahr). Markieren Sie bitte alle Wäscheteile und weitere persönliche Dinge mit dem Namen Ihres Kindes. Fundsachen werden gesammelt. Für die mitgebrachten Sachen wird in unseren Einrichtungen keine Haftung übernommen.

Beteiligung und Beschwerden der Kinder

Kinder haben das Recht, dass sie sich in persönlichen Angelegenheiten beschweren können und Erwachsene diese Beschwerden ernst nehmen. Alle FRÖBEL-Einrichtungen entwickeln angemessene und individuelle Verfahren zur Beteilung von Kindern sowie zur Aufnahme und Bearbeitung von Beschwerden von Kindern. Damit wird Kindern die Möglichkeit gegeben, ihre Rechte wahrzunehmen, an Belangen der Einrichtung beteiligt zu werden und auf Missstände aufmerksam zu machen.

Beteiligungs- und Beschwerdeverfahren für Familien

Beschwerden
Die pädagogischen Mitarbeitenden sind für die Familien auch bei Beschwerden erste Ansprechpersonen. Natürlich kann die von Ihnen gewählte Elternvertretung ebenso vermitteln. Sollte Ihr Anliegen nicht ausreichend oder nicht zufriedenstellend geklärt werden können, wenden Sie sich bitte an die Leitung, die im Rahmen des FRÖBEL-Beschwerdemanagements eine Klärung herbeiführen wird. Die Verantwortung für alle Einrichtungen einer Region trägt die regionale Geschäftsleitung. Gemeinsam mit der Fachberatung sind unsere Geschäftsleitungen für Sie da, wenn Ihr Anliegen nicht mit der Einrichtung geklärt werden kann. Für alle Angelegenheiten, die das gesamte Unternehmen betreffen, ist die Hauptgeschäftsstelle in Berlin zuständig.

Elternvertretung
Zu Beginn eines jeden Kindergarten- bzw. Schuljahres wählen die Familien eine Elternvertretung. Die Elternvertretung eines Hauses bildet gemeinsam mit der Leitung und eventuell weiteren pädagogischen Fachkräften  den Elternausschuss bzw. die Vertretung der Familien. Dieses Gremium kommt regelmäßig zu einem intensiven Austausch zusammen und trifft Vereinbarungen. Die Leitung informiert in den Sitzungen über relevante Angelegenheiten des Betreuungsbetriebs und der pädagogischen Arbeit. Über die Elternvertretung haben alle Familien die Möglichkeit, ihre Interessen einzubringen.

Vor der Aufnahme Ihres Kindes wird ein Betreuungsvertrag zwischen FRÖBEL und Ihnen unterzeichnet. Dieser regelt die wesentlichen Pflichten beider Parteien und enthält wichtige Informationen für Sie.

Die Bezugsfachkraft ist eine im Vorfeld festgelegte pädagogische Fachkraft, zu der Ihr Kind während der Eingewöhnungsphase eine sichere Basis aufbaut und die für Sie als erste Ansprechperson dient. Die Bezugsfachkraft wird Ihr Kind durch den Alltag begleiten und mit Ihnen die Entwicklungsgespräche führen.

In vielen FRÖBEL-Einrichtungen können Kinder Bücher ausleihen und für einen festgelegten Zeitraum mit nach Hause nehmen. Einige Einrichtungen verfügen dafür über eine als Kinder-Bücherbox umgebaute Telefonzelle, andere haben eine eigens dafür eingerichtete Bibliothek. Fragen Sie bei Interesse gerne in Ihrer Einrichtung nach.

Um gemeinsam das Beste für Ihr Kind zu erreichen, brauchen Sie und Ihre Kindertageseinrichtung ein gutes und offenes Miteinander. Die Bildungs- und Erziehungspartnerschaft lebt von gegenseitigem Vertrauen, einer guten Kommunikation in beide Richtungen und davon, dass Ihnen ein Einblick in den pädagogischen Alltag gegeben wird und Sie kontinuierlich über Ihr Kind informiert werden. Benachrichtigen Sie die pädagogischen Fachkräfte bitte persönlich über besondere Situationen zu Hause, damit diese Ihr Kind optimal begleiten und unterstützen können.

Abholpersonen
Wenn eine andere Person Ihr Kind abholen soll, benötigt die Kindertageseinrichtung eine schriftliche Vollmacht mit Datum und Ihrer Unterschrift, die Sie bitte spätestens am Morgen des entsprechenden Tages mitbringen. Es ist auch möglich, Dauervollmachten zu erteilen, wenn Dritte regelmäßig Ihr Kind abholen. Durch ein gültiges Ausweisdokument muss sich die Abholperson gegenüber der pädagogischen Fachkraft ausweisen.

An- und Abmeldung
Beim Bringen und Abholen ist immer eine persönliche An- bzw. Abmeldung bei einer pädagogischen Fachkraft erforderlich – dies gilt auch, wenn Sie Ihr Kind im Garten abgeben oder abholen. Bitte achten Sie beim Betreten und Verlassen des Geländes unbedingt darauf, Türen und Garteneingänge wieder sicher zu schließen, damit sie nicht zur Gefahrenquelle für andere Kinder werden. Achten Sie insbesondere in den Bring- und Abholsituationen darauf, keine fremden Personen in die Einrichtung zu lassen und die Nutzung von Mobiltelefonen auf das Nötigste zu begrenzen. (Zum Umgang mit Fotoaufnahmen in der Einrichtung siehe auch „Fotos“.)

An- und Abwesenheiten
Damit alle Kinder an den pädagogischen Angeboten teilnehmen können, behalten Sie bitte im Blick, wann diese stattfinden. Sollte Ihrem Kind eine Teilnahme an den täglichen Ritualen, zum Beispiel am Morgenkreis oder an besonderen Veranstaltungen oder Ausflügen nicht möglich sein, informieren Sie bitte die pädagogischen Fachkräfte. Im Fall einer tageweisen oder längeren Abwesenheit geben Sie bitte der Leitung eine mündliche oder schriftliche Information.

Kommunikationskanäle
Für die digitale dienstliche Kommunikation ist die Nutzung von Messenger-Diensten (wie z. B. WhatsApp) aus rechtlichen Gründen ausgeschlossen. Sie können Ihre Einrichtung jederzeit über Telefon oder E-Mail kontaktieren. Zur digitalen Kommunikation nutzen einige Einrichtungen eine Software-Anwendung wie z. B. KigaRoo. Die Leitung informiert Sie gern, ob dieses Angebot bereits besteht. Die Einrichtung nutzt die Software um Dokumente, Essenspläne, Schließtage, Fotos u. ä. zu teilen. Sie als Familie können beispielsweise den Betreuungsvertrag und die Kerndaten Ihres Kindes einsehen. Um Ihr Kind abwesend zu melden, können Sie ebenfalls die Software nutzen. Falls diese nicht verfügbar ist, kontaktieren Sie die Einrichtung bitte per E-Mail oder Telefon. Der Anbieter dieser Anwendung ist ein in Deutschland ansässiges Unternehmen. Nähere Informationen zum Einsatz der Software und die dazugehörige Einwilligungserklärung sind in Anlage B9 des Betreuungsvertrages enthalten.

Newsletter
In einigen Einrichtungen werden Newsletter mit Neuigkeiten und Aktionen der Einrichtung erstellt. Diese werden von der Einrichtung oder der Elternvertretung per E-Mail verschickt.

Trägerinformationen für Familien
Auf der FRÖBEL-Homepage finden Sie viele weitere Informationen zum Träger und den Einrichtungen. Hier können Sie den FRÖBEL-Rundblick, einen monatlichen Newsletter, der als E-Mail verschickt wird, abonnieren. Der Rundblick hält Sie über Aktivitäten von FRÖBEL auf dem Laufenden.
Im FRÖBELcast, dem Podcast für Familien, werden aktuelle Themen rund um den vielfältigen Familienalltag besprochen. Auf YouTube können Sie sich ebenso über aktuelle Projekte und Themen aus den Einrichtungen informieren.

In unseren Kindertageseinrichtungen möchten wir allen Kindern einen Zugang zu verschiedenen Medien ermöglichen und ihnen einen reflektierten Umgang nahebringen. Nur so können Kinder lernen, selbstbestimmt an der zunehmend digitalisierten Gesellschaft teilzuhaben und sie aktiv mitzugestalten.

Bildungs- und Entwicklungsthemen Ihres Kindes werden in einem Ordner dokumentiert. Dabei werden besondere Bildungs- und Entwicklungsmomente, Erlebnisse und Interessen in Form von Fotos, Bildern und Texten festgehalten (siehe auch „Fotos“). Grundlage der Dokumentation sind die Beobachtungen der pädagogischen Fachkräfte. In einigen Einrichtungen werden digitale Tools zur Unterstützung der Beobachtung und Dokumentation benutzt.

Ein einfühlsamer Übergang in die Kindertageseinrichtungen ermöglicht Ihrem Kind, sich an den neuen Ort und die neuen Menschen zu gewöhnen. Zu Beginn der Betreuung findet deshalb in Abstimmung mit der Leitung, den zuständigen pädagogischen Fachkräften und Ihnen eine Eingewöhnung statt. Diese wird durch Sie oder eine Ihrem Kind vertraute Bezugsperson begleitet. Die Dauer der Eingewöhnung wird individuell angepasst, beansprucht jedoch mindestens zwei Wochen und kann bis zu sechs Wochen betragen. Planen Sie deshalb bitte ausreichend Zeit ein, um diesen Übergang für sich und Ihr Kind gelingend umsetzen zu können. Die pädagogischen Fachkräfte gestalten diesen Prozess und den damit verbundenen täglichen Betreuungsumfang innerhalb der Eingewöhnungsphase nach den individuellen Bedürfnissen Ihres Kindes Schritt für Schritt.

Die Mitwirkung von Familienmitgliedern ist in jeder Einrichtung sehr willkommen. Die Vielfalt der Familien bereichert die Erfahrungswelt der Kinder – Sie wiederum erhalten Einblicke in die Erlebnisse Ihres Kindes. Fühlen Sie sich herzlich eingeladen, Ausflüge und Aktionstage zu begleiten, vorzulesen und gemeinsam Projekte oder Feste zu planen und umzusetzen.

Für Kinder ist es besonders wichtig, dass die Sorgeberechtigten und pädagogischen Fachkräfte vertrauensvoll zusammenarbeiten und sich gegenseitig informieren. Auf Elternabenden können Themen wie eine jahreszeitliche Gestaltung, Feste sowie pädagogische Inhalte besprochen werden. Sie finden entweder für die gesamte Einrichtung oder in kleineren Gruppen (z. B. innerhalb der Bereiche) statt. Für Einzelgespräche stehen die Leitung und die jeweiligen pädagogischen Fachkräfte nach Vereinbarung gerne zur Verfügung.

In einem Entwicklungsgespräch tauschen Sie sich mit der Bezugsfachkraft über die Entwicklung Ihres Kindes aus. Dieses Gespräch findet mindestens einmal jährlich statt. Die Bezugsfachkraft berichtet, wie sich Ihr Kind entwickelt und Sie können dies durch Ihre Beobachtungen von zu Hause ergänzen. In Absprache ist es möglich, dass Sie in den Wochen vor dem jährlichen Entwicklungsgespräch einen Tag in der Kindertageseinrichtung miterleben.

Bei Fragen zur Erziehung, aber auch bei Konflikten in der Partnerschaft und der Familie gibt es bundesweit Beratungsstellen, die Familien kostenlos in Anspruch nehmen können. Erziehungs- und Familienberatungsstellen helfen unbürokratisch, unterliegen der Schweigepflicht und beraten auf Wunsch anonym. FRÖBEL hat in einigen Bundesländern eigene Erziehungs- und Familienberatungsstellen. Weitere Adressen finden Sie im Internet unter der Suchanfrage „Eltern- und Erziehungsberatung“ oder als Online-Beratungsangebot.

Eine ausgewogene Ernährung ist eine wichtige Voraussetzung für die gesunde Entwicklung Ihres Kindes und spielt in allen Einrichtungen eine bedeutende Rolle. Die Mahlzeiten orientieren sich an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Die pädagogischen Mitarbeitenden gestalten die Mahlzeiten gemeinsam mit den Kindern und sorgen für eine kommunikative und achtsame Atmosphäre am Tisch. Unterschiedliche ethnische und religiöse Hintergründe sowie Ernährungsgewohnheiten der Kinder und ihrer Familien sollen bestmöglich berücksichtigt werden, stellen Einrichtungen gleichzeitig aber auch vor organisatorische Herausforderungen. Bitte teilen Sie Ihrer Einrichtung bei Aufnahme Ihres Kindes mit, welche Erwartungen Sie haben. Gleiches gilt im Fall von Allergien und Unverträglichkeiten, die Ihr Kind betreffen. Hierfür ist eine schriftliche Information und ein Nachweis Ihres Kinderarztes bzw. Ihrer Kinderärztin notwendig, um die Verpflegung Ihres Kindes bedarfsgerecht gestalten zu können (siehe auch „Gesundheit - Allergien“).

Alle Einrichtungen werden von einer Fachberatung durch direkten Kontakt zu den Leitungen und Teams unterstützt. Sie sind Begleitende der pädagogischen Fachkräfte und bieten durch professionelle Beratungsangebote Hilfe zur Selbsthilfe. Fachberatungen beraten Teams in der Weiterentwicklung des pädagogischen Profils, der Alltagsgestaltung sowie hinsichtlich einrichtungsspezifischer Fragestellungen. Außerdem begleiten sie die systematische Qualitätsentwicklung der Kindertageseinrichtungen.

Eine jährlich stattfindende Befragung der Familien in allen FRÖBEL-Einrichtungen ist fester Bestandteil unserer Qualitätsentwicklung. Die Ergebnisse lassen wertvolle Rückschlüsse für Veränderungsprozesse zu. Selbstverständlich sind auch Ihre persönlichen Rückmeldungen an das Team oder die Leitung der Einrichtung sowie über Ihre gewählte Elternvertretung willkommen.

Für Kinder gehört Mehrsprachigkeit zum Alltag. Sprachenvielfalt ist für FRÖBEL Bereicherung und wertvolle Ressource. Daher sollen alle Familiensprachen der Kinder einen Platz im Alltag der Kindertageseinrichtung finden und beispielsweise durch mehrsprachige Kinderbücher oder digitale Abspielgeräte sichtbar und erlebbar sein. Natürlich sind auch Sie als Familien selbst herzlich eingeladen, sich an mehrsprachigen Aktivitäten, wie beispielsweise Vorleseangeboten, aktiv zu beteiligen.

Einige FRÖBEL-Einrichtungen sind zertifizierte Familienzentren. Als Zentrum eines Netzwerks verschiedener familien- und kinderunterstützender Angebote bieten Familienzentren allen Familien und ihren Kindern frühe Beratung, Information und Hilfe in allen Lebensphasen.

FRÖBEL möchte durch digitale Familienzentren künftig einen niedrigschwelligen und ortsunabhängigen Zugang zu den Angeboten unserer Familienzentren erreichen, indem diese teilweise digitalisiert werden. Das Projekt Digitales Familienzentrum NRW (DigiFam NRW) startete im Sommer 2021 und wird seitdem schrittweise aufgebaut.

Für Kinder ist eine Betreuung außerhalb der Familie und inmitten von vielen anderen Kindern eine großartige und bereichernde Zeit. Der Alltag in der Kindertageseinrichtung kann aber auch anstrengend sein. Regelmäßige Pausen vom Alltag tun Kindern gut. Dieser Urlaub von der Kindertageseinrichtung dient der gemeinsamen Erholung und trägt dem Bedürfnis der Familien nach gemeinsam verbrachter Zeit Rechnung. Bitte informieren Sie Ihre Einrichtung, wenn Sie Ferien planen, gern schriftlich oder, wenn vorhanden, digital, z. B. über KigaRoo.

Allen Kindern in den Einrichtungen mehr zu bieten – mehr Bildungs- und Chancengerechtigkeit, mehr Erfahrungsräume, mehr Vielfalt – ist eine Leitidee bei FRÖBEL, die wir alle zusammen verwirklichen wollen. Dazu möchten wir in unseren Kindertageseinrichtungen zusätzliche pädagogische Angebote mit externen Fachpersonen, z. B. Kunstschaffenden, realisieren. Mit einer Fördermitgliedschaft tragen Sie gemeinsam mit anderen dazu bei, dass diese zusätzlichen Angebote längerfristig für alle Kinder möglich werden. Selbstverständlich können auch andere Familienmitglieder, das Arbeitskollegium oder Unternehmen FRÖBEL-Fördermitglied werden.

FRÖBEL unterstützt mit einem eigenem Forschungs- und Hochschulnetzwerk den Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis und beteiligt sich an Studien und Forschungsvorhaben. Damit erhalten Mitarbeitende von FRÖBEL die Chance, direkt von den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen der frühkindlichen Forschung zu profitieren sowie Fragestellungen mit Ihnen zu teilen und zu diskutieren.

Fotos sind ein wichtiges Mittel für die Dokumentation der Bildungs- und Entwicklungsprozesse der Kinder (siehe auch „Dokumentation“). Fotos, die Sie bei Festen, Feiern und Veranstaltungen von Ihren und anderen Kindern machen, dürfen nicht ohne Einwilligung der jeweiligen Erziehungsberechtigten erfolgen und dürfen nicht auf eigenen oder anderen sozialen Netzwerken verbreitet werden.

Friedrich Wilhelm August Fröbel (1782–1852) war ein deutscher Reformpädagoge und gilt als der „Vater des Kindergartens“. Seine Ideen und sein Wirken machten den Begriff und die Einrichtung „Kindergarten“ überall in der Welt zum Symbol eines besonderen Ortes für Kinder – so auch für FRÖBEL. FRÖBEL führt die pädagogische Tradition von Friedrich Fröbel fort und entwickelt diese mit Blick auf neue wissenschaftliche Erkenntnisse sowie gesellschaftliche Ver-änderungen weiter.

Die Geburtstagsfeier im Kindergarten ist ein wichtiges und aufregendes Ereignis für Ihr Kind. Bitte sprechen Sie mit Ihrer Bezugserzieher*in ab, welchen Beitrag Sie als Eltern für dieses kleine Fest leisten können und wie der Tag üblicherweise in der Einrichtung für das Geburtstagskind begangen wird. Beachten Sie bitte, dass im Rahmen von „Gesunder Ernährung“ und aus Rücksicht auf Kinder mit Allergien Ihre kulinarischen Mitbringsel besonderen Einschränkungen unterliegen. Speisen dürfen beispielsweise keine rohen Eier enthalten und gefrorene Produkte und Frischwaren benötigen zudem eine ununterbrochene Kühlkette.

Manchmal entsteht bei einzelnen Eltern der Wunsch, Erzieher*innen kleinere Geschenke zu machen. Bitte beachten Sie, dass im Rahmen einer internen Richtlinie Geschenke vor Beginn des Betreuungsverhältnisses nicht angenommen werden dürfen und später nur zu besonderen Anlässen und im Bereich bestimmter niedriger Wertgrenzen möglich sind.

Zur Aufnahme Ihres Kindes vor Betreuungsbeginn benötigen wir eine ärztliche Bescheinigung.[1] Diese Bescheinigung (nicht älter als eine Woche) sagt aus, dass Ihr Kind aus ärztlicher Sicht in den Kindergarten gehen darf und gesund ist. Bitte geben Sie die Bescheinigung vor dem ersten regulären Besuch bei der Leitung ab.

Während der Zeit, die Ihr Kind bei uns verbringt, wird es immer mal wieder an kleineren Infekten erkranken, da sein Immunsystem noch nicht vollständig ausgebildet ist. Bitte beachten Sie, dass Ihr Kind bei einer ansteckenden Krankheit und/oder Fieber nicht betreut wird. Wenn das Wohlbefinden des Kindes durch Krankheit derart beeinträchtigt ist, dass es nicht an den pädagogischen Angeboten teilnehmen kann, muss es zu Hause gepflegt werden.

Verschlimmert sich der Gesundheitszustand des Kindes, das morgens noch recht munter war, während der Betreuungszeit, werden die Eltern benachrichtigt und gebeten, ihr Kind abzuholen. Die betreuenden Erzieher*innen treffen dazu die Entscheidung. Bei uns wird die Temperatur üblicherweise mit einem Infrarotthermometer an der Stirn gemessen.

Im Interesse aller Kinder und Erzieher*innen bitten wir Sie um eine vertrauensvolle Zusammenarbeit und rechtzeitige Information darüber, wenn es Ihrem Kind nicht gut geht.

Kinder, die krank sind, benötigen Ruhe und viel Zuwendung zu Hause, um wieder gesund zu werden. Es ist keiner pädagogischen Fachkraft erlaubt, kranke Kinder morgens anzunehmen, bei sichtbarer Erkrankung zu betreuen oder Medikamente zu verabreichen.

Für die häufigsten Erkrankungen gilt:

  • Bei Fieber (ab 38 °C) ist eine Betreuung für mindestens 48 Stunden ausgeschlossen. Ihr Kind muss 24 Stunden fieberfrei sein, bevor es wieder zu uns kommt.
  • Bei erhöhter Temperatur (bis 38 °C) entscheidet das allgemeine Wohlbefinden des Kindes darüber, ob es die Einrichtung besuchen kann.
  • Bei Durchfall oder Erbrechen muss Ihr Kind abgeholt werden. Es bleibt 24 Stunden zur Beobachtung zu Hause. Ist das Kind 24 Stunden beschwerdefrei, kann die Betreuung wieder aufgenommen werden.
  • Wenn bei Ihrem Kind mehrmalig Durchfall oder Erbrechen aufgetreten sind, müssen 48 Stunden beschwerdefrei vergangen sein, bevor es den Kindergarten wieder besucht.
  • Für den Fall, dass mehrere Kinder von ähnlichen Symptomen betroffen sind, kann eine Betreuungspause von 72 Stunden angezeigt sein, um die Ansteckung weiterer Personen zu verhindern.
  • Bei Kopfläusen muss Ihr Kind sofort abgeholt werden. Nach einer erfolgreichen Behandlung kann es sofort wieder bei uns betreut werden. Bitte informieren Sie uns über einen Kopflausbefall, damit alle Eltern (mit einer anonymisierten Information) sensibilisiert werden können und dazu beitragen, weitere Übertragungen zu verhindern.

Um eine Gesundschreibung des Kinderarztes bitten wir Sie nur in Ausnahmefällen.

Infektionskrankheiten nach § 6 IfSG sind meldepflichtig. In diesem Fall arbeiten wir immer mit dem zuständigen Gesundheitsamt zusammen. Bei Auftreten einer solchen Infektion in der Einrichtung wird das Gesundheitsamt Maßnahmen anordnen, die wir unverzüglich umsetzen.

Im Fall von Infektionskrankheiten nach § 6 IfSG ist für den Tag der Wiederaufnahme der Betreuung eine Gesundschreibung vom Arzt auf jeden Fall erforderlich.

Kranke Kinder sind eine besondere Herausforderung, vor allem in Familien mit berufstätigen Eltern. Eine Entscheidung, Ihr Kind aufgrund von Gesundheitsbeeinträchtigungen nicht zu betreuen, treffen wir niemals leichtfertig. Wir haben dabei stets das Wohlergehen der uns anvertrauten Kinder im Blick.


[1] Für Einrichtungen in NRW und Sachsen ist die Vorlage des kinderärztlichen Untersuchungshefts (U-Heft) ausreichend.

Seit August 2015 sieht § 34 Absatz 10a Infektionsschutzgesetz (IfSG) vor, dass Eltern, die ihr Kind in eine Betreuungseinrichtung geben, vor Aufnahme in die Einrichtung eine ärztliche Beratung über Sinn und Zweck von Impfungen erhalten sollen. Diese Beratung ist gegenüber der Einrichtung nachzuweisen. Legen die Eltern keinen Nachweis vor, muss die Leitung der Kindertageseinrichtung das Gesundheitsamt benachrichtigen. Beachten Sie, wenn in der Einrichtung ein anderes Kind an einer Infektionskrankheit erkrankt, kann das Gesundheitsamt nichtgeimpfte Kinder von der Betreuung ausschließen.

Darüber hinaus ist mit Wirkung vom März 2020 das „Masernschutzgesetz“ als Änderung des IfSG in Kraft getreten. Danach muss zum Zeitpunkt des Betreuungsbeginns in einer Gemeinschaftseinrichtung ein schriftlicher Nachweis über den Masernschutz ihres Kindes vorliegen.

Das Wohl und der Schutz der uns anvertrauten Kinder ist für uns das oberste Gebot. In allen Einrichtungen gilt das FRÖBEL-Kinderschutzkonzept „Kinder schützen – Eltern unterstützen – Erzieher*innen stärken“. Grundlage hierfür sind für uns das Bundeskinderschutzgesetz, das FRÖBEL-Leitbild und die in der UN-Kinderrechtskonvention formulierten Kinderrechte, allen voran das Recht von Kindern auf Schutz vor Gewalt und das Recht auf lebenswürdige Bedingungen sowie das Recht auf Förderung ihrer Entwicklung und Partizipation.

Im Sinne dieser Schutzrechte übernehmen unsere pädagogischen Fachkräfte abgestimmt mit dem FRÖBEL-Kinderschutzverfahren Verantwortung, wenn sie Anzeichen von Gefährdungen von Kindern in unseren Einrichtungen oder in ihrem weiteren Lebensumfeld wahrnehmen.

Bei uns sollen Kinder erfahren, was es heißt, eigene Rechte zu haben, und erleben, dass diese sowohl für sie selbst als auch für Erwachsene verbindliche Maßstäbe im Umgang miteinander sind. Wir haben für den pädagogischen Alltag acht Rechte von Kindern formuliert, die unseren Umgang mit Kindern leiten. Diese finden Sie u. a. auf Plakaten in unseren Einrichtungen. Damit sind für die Erzieher*innen wesentliche und täglich wiederkehrende Herausforderungen verbunden:

Die Herausforderung, die Individualität des einzelnen Kindes, seine Besonderheiten, seinen Willen und seine Rechte im pädagogischen Alltag jederzeit zu achten und zu wahren und die Grenzen des eigenen Verhaltens dabei zu erkennen.

Die Herausforderung, Vielfalt und Gemeinsamkeit für Kinder erlebbar zu machen und vorurteilsbewusst zu gestalten.

Die Herausforderung, Kinder in ihrem familiären Umfeld wahrzunehmen und Eltern und Familien aktiv einzubeziehen und zu beteiligen.

Die Herausforderung, dass alle Kinder an der sozialen Gemeinschaft im Kindergarten teilhaben und die Rechte der jeweils anderen Kinder von allen geachtet und respektiert werden.

Die Herausforderung, die Qualität unserer Arbeit stets im Sinne dieser Rechte und der bestmöglichen Förderung der Kinder laufend weiterzuentwickeln.

Die Herausforderung, Kinder dabei zu begleiten, anzuregen und zu unterstützen, ihre eigenen Fragen und Interessen zu verfolgen, um sich so ein Bild von sich und der Welt zu machen.

Die Herausforderung, Kindern gerade im hektischen Alltag liebevolle und stabile Beziehungen und einen sicheren Erfahrungsraum zu bieten.

Die Herausforderung, das eigene pädagogische Handeln immer wieder zu hinterfragen und zu reflektieren und uns fortzubilden.

Das Vorlesen ist eine der besten Möglichkeiten, die Sprach- und Lesekompetenz von Kindern zu fördern. In FRÖBEL-Einrichtungen sind Bücher für Kinder immer verfügbar und ein wichtiger Bestandteil der pädagogischen Arbeit. Durch das Vorlesen wird die Sprach- und Lesekompetenz der Kinder durch gemeinsames (Vor-)Lesen, Zuhören und Erzählen gefördert.

Vielfältige Vorleseaktionen mit geeigneten Kinderbüchern und interessante Geschichten machen Spaß und schaffen die besten Voraussetzungen für den Erwerb von Lese- und Sprachkompetenzen. Im Alltag und im Rahmen von Projekten, wie etwa dem Bundesweiten Vorlesetag, werden Kinder dazu ermutigt, sich die Welt der Buchstaben und Bücher eigenständig zu erschließen.

Vorlesen ist für alle Kinder ein besonderes Erlebnis und wir freuen uns, wenn wir auch Sie dafür gewinnen können. Dafür bietet sich nicht nur der einmal im Jahr im November stattfindende Bundesweite Vorlesetag an. Sprechen Sie mit dem pädagogischen Team, wenn Sie Vorlesepate werden möchten.

Unseren Mitarbeiter*innen ist es nicht erlaubt, den Kindern ohne ärztliche Verordnung Medikamente zu verabreichen. Eine davon abweichende Handhabung kann nur dann erfolgen, wenn Ihr Kind eine chronische Erkrankung hat oder Notfallmedikamente nach einer allergischen Reaktion benötigt. Zur Medikamentenvergabe erfolgt eine zusätzliche schriftliche Vereinbarung zwischen den Eltern und der Einrichtungsleitung. Diese Vereinbarung wird schriftlich und unter Einbeziehung des behandelnden Arztes getroffen. Das Dokument ist dann Bestandteil des Betreuungsvertrages.

In jedem Fall gehören Medikamente weder in Kinderhände noch in Kindertaschen und müssen den Erzieher*innen sofort und persönlich übergeben werden.

Wenn Ihr Kind an einer chronischen Erkrankung wie etwa Asthma, Diabetes oder Neurodermitis leidet, werden wir gemeinsam eine Lösung suchen, wie wir in unserer Einrichtung mit der jeweiligen Schwere der Erkrankung im Kindergartenalltag umgehen und wann eventuell zeitweilig eine Betreuung zu Hause angezeigt ist.

Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie in unserem Merkblatt „Medikamentengabe“ als Anlage Ihres Betreuungsvertrages.

Auf der FRÖBEL-Homepage finden Sie den FRÖBEL-Rundblick, einen monatlichen Newsletter, der als E-Mail verschickt wird. Der Rundblick hält Sie über die Aktivitäten von FRÖBEL auf dem Laufenden, informiert über pädagogische Themen und Aktuelles aus den FRÖBEL-Kindergärten sowie über Nachrichten von Projektpartnern. In einigen Einrichtungen werden auch Newsletter von den Eltern zusammen mit der Einrichtungsleitung per E-Mail verschickt – erkundigen Sie sich bei der Leitung danach.

Grundlage der pädagogischen Arbeit in unseren Häusern sind die jeweiligen Landesgesetze und Verordnungen sowie Bildungsprogramme der Bundesländer.

Neben den Bildungsprogrammen bilden die FRÖBEL-Rahmenkonzeption und das FRÖBEL-Leitbild einen verbindenden Rahmen für die tägliche Arbeit aller pädagogischen Fachkräfte bei FRÖBEL.

Das Leitbild betont die Rechte von Kindern im pädagogischen Alltag. Die Beachtung dieser Rechte ist die Grundlage dafür, dass Kinder sich zu selbstbestimmten Menschen entwickeln können, die ihren Alltag und ihre Umgebung mitgestalten. Die drei FRÖBEL-Prinzipien Beziehung, Partizipation und Individualisierung unterstützen dieses Bestreben.

Kinder erfahren in unseren FRÖBEL-Einrichtungen, dass ihre Rechte, wie sie in der UN- Kinderrechtskonvention beschrieben sind, anerkannt und gelebt werden. So unterstützen wir Kinder darin, selbstständige, selbstbewusste, vorurteilsbewusste und verantwortungsvolle Mitglieder einer demokratischen Gesellschaft zu werden.

www.froebel-gruppe.de/leitbild
www.froebel-gruppe.de/paedagogik/konzeption/

Die stetige Weiterentwicklung der Qualität der pädagogischen Arbeit ist FRÖBEL wichtig. Die Qualitätsentwicklung bei FRÖBEL ist somit fester Bestandteil der Arbeit aller pädagogischen Teams. Orientiert am Nationalen Kriterienkatalog (Tietze & Viernickel, 2016)[1] reflektieren und prüfen unsere Teams fortlaufend die Qualität ihrer Arbeit. Diese kontinuierliche Auseinandersetzung ist notwendige Voraussetzung für die Weiterentwicklung von Qualität. Darüber hinaus stellen sich FRÖBEL-Einrichtungen regelmäßig der Evaluation von unabhängigen Beobachtern. Mit den Ergebnissen der externen Evaluation erhalten die Teams wertvolle und detaillierte Hinweise für stetige Entwicklung.


[1]   Tietze, W. & Viernickel, S. (Hrsg.) (2016). Pädagogische Qualität in Tageseinrichtungen für Kinder. Ein nationaler Kriterienkatalog (vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage). Weimar: verlag das netz GmbH

Jeder Tag im Kindergarten ist für ein Kind mit vielen Eindrücken, Sinnesreizen und Anregungen verbunden. Die Vielfalt an Angeboten und Aktivitäten und das Zusammensein mit vielen anderen Kindern erfordern eine Menge Energie und Anstrengung.

Aus diesem Grund ist in jeder Ganztagsbetreuung für Kinder eine Ruhe- und Schlafphase fester Bestandteil des Tagesablaufs. Unsere pädagogischen Fachkräfte berücksichtigen dabei stets das individuelle Schlafbedürfnis der Kinder. Ob und wie lange ein Kind mittags schläft, hängt von seinem eigenen Schlafbedürfnis ab. Nur ein ausgeruhtes Kind ist in der Lage, aktiv am Kindergartenalltag teilzunehmen.

Ältere Kinder, die während der Mittagszeit kein Schlafbedürfnis haben, erhalten alternative Angebote zur Entspannung in Form einer ruhigen Beschäftigung. Sprechen Sie uns an, wenn das Schlafverhalten Ihres Kindes sich zu Hause verändert. Gemeinsam suchen wir nach Möglichkeiten zum Wohle des Kindes und des Familienlebens.

Spielen hat für Kinder und damit auch in der Gestaltung des Tages bei uns einen besonderen Stellenwert. Im freien Spiel haben die Kinder die Möglichkeit, ihre kindliche Fantasie und Kreativität auszuleben, sie können sich so ihre Umwelt aneignen, Grenzen austesten und mit anderen Kindern und Erwachsenen in Kontakt treten. In unseren Einrichtungen werden von den pädagogischen Fachkräften optimale Bedingungen für das freie Spiel und die Bildungsprozesse der Kinder geschaffen.

Kindergärten sind rechtlich verpflichtet, sexualpädagogische Konzepte für die pädagogische Arbeit zu entwickeln. Sie sind Teil sogenannter Schutzkonzepte, welche im SGB VIII seit 2012 gesetzlich verankert sind (Kinder- und Jugendhilfegesetz).

Die sexuelle Entwicklung von Kindern ist ein natürlicher Entwicklungsprozess, dessen pädagogische Begleitung im Elternhaus und in Bildungseinrichtungen ebenso bedeutsam ist, wie z. B. Sprachförderung oder motorische Entwicklung. Sexualpädagogische Arbeit in Krippen, Kindergärten und Horten bedeutet z. B. ganz praktisch, Kinder dabei zu unterstützen, eine positive Beziehung zu ihrem Körper zu entwickeln, eine angemessene Sprache für diese Themen zu kennen oder auch eigene Grenzen und die von anderen hinsichtlich Nähe und Distanz, Intimität und Offenheit kennen zu lernen. Die pädagogische Begleitung von Kindern bezüglich kindlicher Körpererkundungen, ihrer Fragen zu Geburt und Fortpflanzung oder auch dem Recht „Nein sagen“ zu dürfen, basiert u. a. auf den Kinderrechten, wie dem Recht auf psychische Gesundheit, auf Information und Entfaltung ihrer Persönlichkeit.

Sprachliche Kompetenzen sind eine Schlüsselqualifikation in der Bildung von Kindern. Sie sind entscheidend, um mit anderen in Kontakt zu treten, sich mitzuteilen und um andere zu verstehen. Sprachförderung bei FRÖBEL findet im Alltag statt: Unsere pädagogischen Fachkräfte sind sprachliches Vorbild, fördern Gespräche und hören zu. Sie greifen die Interessen und Ideen der Kinder sprachlich auf und entwickeln sie zusammen weiter.

Um Kindern die Möglichkeit zu geben, sich ihren Bedürfnissen und Interessen entsprechend entwickeln zu können, arbeiten wir in einem stetigen Prozess an der Weiterentwicklung und Verbesserung unserer pädagogischen Qualität – nicht zuletzt mit einem breiten Angebot an Fort- und Weiterbildung in unserem jährlichen Fortbildungsprogramm.

Qualitativ hochwertige Pädagogik, die alle Kinder mit ihren Entwicklungschancen unterstützt und wertvolle Bildungserfahrungen ermöglicht, erfordern jedoch nicht nur individuelle Fortbildungsangebote für unsere pädagogischen Fachkräfte, sondern immer wieder auch eine gemeinsame Reflexion des pädagogischen Handelns. In Teamfortbildungen erhalten unsere pädagogischen Fachkräfte die Möglichkeit, sich über die Arbeit mit Ihren Kindern auszutauschen, die gemeinsame pädagogische Arbeit weiterzuentwickeln und ein gemeinsames Verständnis ihres pädagogischen Handelns zu erarbeiten.

Davon profitieren nicht nur unsere Mitarbeiter*innen: Vor allem für die Kinder ist es wichtig, ihre Erzieher*innen als Team zu erleben, das in Übereinstimmung handelt und im pädagogischen Alltag ein verlässlicher Ansprechpartner für sie ist.

Ihr FRÖBEL-Kindergarten wird an den Tagen der Teamfortbildung den Betreuungsbetrieb schließen und keine Kinder betreuen. Sie werden rechtzeitig zu Beginn des Kindergartenjahres über diese Schließtage informiert. Bitte berücksichtigen Sie dies bei Ihrer Jahresplanung. Wir danken für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung.

Ein bedeutender Schritt für Ihr Kind ist der Übergang in die Grundschule. Für uns ist es dabei besonders wichtig, Ihr Kind optimal auf die Schule und die neuen Herausforderungen vorzubereiten. Unsere pädagogischen Fachkräfte können die Kinder dafür sowohl im pädagogischen Alltag als auch durch gezielte Angebote und Aktionen unterstützen.

Die Vorbereitung auf die Schule findet während der gesamten Kindergartenzeit statt. Die pädagogischen Fachkräfte unterstützen Ihr Kind bei der Entwicklung sozialer und emotionaler Kompetenzen sowie motorischer, sprachlicher und kognitiver Fähigkeiten ebenso wie bei der Förderung ihrer Selbstständigkeit und der Stärkung von Neugier und Lernfreude.

Eine besondere Bedeutung hat dabei das letzte Jahr vor der Schule. Gemeinsame Projekte und Ausflüge zum Thema Grundschule und Einschulung sowie die Kooperation mit einer Grundschule bereiten Kinder auf den Schulbeginn vor.

Zusammen mit den Erzieher*innen überlegen und planen Sie, wie Sie Ihr Kind bei dem Start in die Schule am besten unterstützen können. Für weitere Informationen empfehlen wir Ihnen zum Beispiel die Elternbriefe Nr. 32 und Nr. 37 des Arbeitskreises neue Erziehung e. V. (ANE), die Sie unter www.ane.de bestellen können.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter absolvieren regelmäßig Erste-Hilfe-Schulungen. Bei Zweifeln oder im Notfall wird über 112 ein Notarzt angefordert. Bei Verletzungen am Kopf, auch wenn sie auf den ersten Blick nicht sichtbar sind, ziehen wir häufig einen Notarzt hinzu oder weisen Sie als Eltern auf das besondere Risiko von Kopfverletzungen hin. Die Eltern werden unmittelbar nach einem Unfall über die Situation informiert. Bis zu Ihrem Eintreffen wird Ihr Kind durch eine ihm vertraute Erzieher*in begleitet. Jeder Unfall wird in einem Unfallbuch vermerkt und mit einem Unfallbericht dokumentiert. Für eine reibungslose Nachbereitung mit Versicherungen und Behörden ist eine gegenseitige Information über eine ärztliche Diagnose und den weiteren Verlauf der Genesung sehr wichtig.

Vor der Aufnahme Ihres Kindes bei uns unterschreiben Sie einen Betreuungsvertrag. In diesem finden Sie Bedingungen und Konditionen der Betreuung, Informationen zu den Kosten, den Betreuungszeiten sowie weitere wichtige Anlagen, die wir Sie bitten, zur Kenntnis zu nehmen und auszufüllen. Sollten sich Ihre persönlichen Daten (Adresse, Telefonnummer, Kontoverbindung) oder die Sorgeberechtigungen für Ihr Kind ändern, bitten wir Sie, uns darüber sehr zeitnah zu informieren. So können wir Sie im Notfall stets erreichen und Missverständnisse in der Elternbeitragsverwaltung vermeiden. Wenden Sie sich mit diesen Informationen bitte formlos schriftlich an die Leitung und/oder an die für Sie zuständige Mitarbeiter*in in der Elternbeitragsverwaltung. Den Kontakt zu Ihren Ansprechpartner*innen erhalten Sie auf www.froebel-gruppe.de.

Bitte lesen Sie sich den Vertrag sorgfältig durch und sprechen Sie uns bei Unklarheiten an. Falls Sie den Betreuungsplatz kündigen wollen oder müssen, geben Sie diese Kündigung bitte schriftlich bei der Leitung ab. Die Fristen für eine Kündigung finden Sie in Ihrem Betreuungsvertrag.

Bitte beachten Sie: Eine Einrichtung kann in seltenen Fällen auf behördliche Anordnung oder aus anderen zwingenden Gründen (z. B. Schäden am Gebäude) geschlossen werden. In diesem Fall haben Familien keinen Anspruch auf Betreuung des Kindes bei FRÖBEL. Sollten wir unserer vertraglich zugesicherten Betreuungsleistung aus zwingenden Gründen nicht nachkommen können, werden Sie umgehend informiert.

Ihre Fragen und Anregungen zu allen Themen rund um den Kindergarten und die Betreuung Ihres Kindes sind bei uns willkommen. Wir freuen uns auf eine gute und erfolgreiche gemeinsame Zeit mit Ihrem Kind und Ihnen als seine Familie. FRÖBEL – das sind Lebens- und Erfahrungswelten von und für Kinder. Wir sind Orte für Familien und vielfältige Lebensentwürfe und Lebensbedingungen, die hier zusammenkommen.